Schiedsrichter - in der Kreisliga Zuhause

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Respekt
Der Schiedsrichter ist ein Mensch wie Du und ich, mit starken und manchmal auch schwachen Leistungen - das sind natürliche Bestandteile jedes menschlichen Verhaltens. Je nach Tagesform und Situation zu handeln, richtige und falsche Entscheidungen zu treffen, macht eben unsere Menschlichkeit aus. Dennoch wird  keine andere Person auf dem Fussballplatz so häufig kritisiert und angegriffen wie unser Schiedsrichter - zumeist verbal, aber viel zu häufig auch mit tätlichen Angriffen. Doch der Unparteiische verdient unseren Respekt für seine Tätigkeit, gerade in den unteren Spielklassen unseres Fussballverbandes - denn:

    • er kann sich nicht mal eben auswechseln lassen, auch wenn die Belastung für ihn zu groß wird.
    • er muss jedes Spiel irgendwie überstehen, egal wie aufgeheizt die Stimmung gerade ist.
    • er steht unter ständiger Beobachtung von Spielern, Vereinsverantwortlichen und Zuschauern.
    • er muss ständig die richtige Position auf dem Spielfeld einnehmen, also auch sportlich sein.

Die psychische und physische Belastung für Schiedsricher ist damit sehr hoch, genau deshalb müssen wir seine Leistung anerkennen. Auch wenn wir mutmaßliche Fehler erkennen oder Spielsituation anders einschätzen, Spiele dadurch gewonnen oder verloren werden - der Schiedsrichter verdient immer unseren Respekt!
Qualifikation
Qualifikation
Schiedsrichter werden intensiv aus- und weitergebildet - auch während der Ausübung ihrer Tätigkeit werden sie von erfahrenen Schiedsrichterkollegen begleitet und beraten. Entsprechend ihrer Qualifikation werden Schiedsrichter in unterschiedlichen Alters- und Spielklassen eingesetzt. Nach einer abgeschlossenen Grundausbildung werden Unparteiische größtenteils zunächst im Jugendbereich tätig, anschließend können sie sich für Spiele in höheren Spielklassen und im Seniorenbereich empfehlen - nur sehr wenige Schiedsrichter erfüllen alle nötigen Voraussetzungen für Einsätze im Profibereich. Und genauso sollten wir unsere Schiedsrichter betrachten: nämlich als sportlich und fachlich engagierte Mitmenschen, die gerne mit uns die Leidenschaft für den Amateursport teilen.
Wünschenswert
von: Abdelhak El Hattachi und Alexander Busse
(Schiedsrichtervereinigung Solingen)
Für uns Schiedsrichter ist es eine besondere Herausforderung ein Spiel zu leiten. Jede Entscheidung wird dabei sowohl von Zuschauern als auch Teamoffiziellen und Spielern kritisch betrachtet. Meistens müssen wir unsere Entscheidungen alleine treffen. Nur in den seltensten Fällen haben wir Unterstützung durch ausgebildete Schiedsrichter-Assistenten. Trotz aller Wider- bzw. Umstände freuen wir uns genauso auf das Spiel wie alle anderen Beteiligten, weil wir den Fußball ebenso lieben und für einen gerechten Verlauf sorgen wollen.

Wir bewerten Situationen aufgrund unserer Wahrnehmung mit besten Gewissen und treffen schließlich eine Entscheidung, die den Fußballregeln entspricht. Dabei spielt es keine Rolle welche Mannschaften gegeneinander spielen, welche Hautfarbe und Geschlecht die einzelnen Spieler haben oder welcher Religion sie angehören.

Wir Schiedsrichter sind auch nur Menschen, sodass uns genauso Fehler unterlaufen wie dem Spieler, der einen Elfmeter verschießt oder einen Fehlpass spielt. Aber genauso wenig wie die Spieler Fehler bewusst machen, so wenig treffen wir unsere Entscheidungen absichtlich falsch.

Es sollte jedoch immer ein gewisser Respekt bzw. eine gewisse Toleranz untereinander herrschen. Um uns optimal auf ein Spiel vorzubereiten, gehören neben regelmäßigen Trainingseinheiten auch Theorieschulungen dazu. Ein weiterer, oft unterschätzter, Aspekt, um sich als Schiedsrichter auf das Spiel zu konzentrieren, sind die Rahmenbedingungen vor Ort. Dort benötigen wir aber die Unterstützung der Mannschaften, insbesondere die Hilfe des Heimvereins!
Vor dem Spiel
  • einen angenehmen und freundlichen Empfang
  • einen Ansprechpartner während unseres gesamten Aufenthalts auf der Sportanlage
  • eine saubere Kabine mit einer funktionierenden Internetverbindung und Laptop/ PC
  • Getränk (Wasser, Apfelschorle) in der Kabine
  • Frühzeitige Freigabe der Mannschaftsaufstellung und eine sortierte Spielerpassmappe
Während des Spiels
  • unser erster Ansprechpartner ist der Mannschaftskapitän
  • unnötige Diskussionen vermeiden, da der Schiedsrichter sich, genau wie die Spieler auch, auf das Spiel konzentrieren muss
  • Akzeptanz der getroffenen Entscheidungen
  • Respektvoller Umgang untereinander
  • und bitte niemals anfassen
Nach dem Spiel
  • Unterlassung von Vorwürfen und Schuldgebung für Punktverluste
  • Freundliche Verabschiedung
Rote Karte
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