Ehrenamt - in der Kreisliga Zuhause

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Ehrenamt

Die Inhalte dieser Webseite wurden zuletzt am 14.09.2021 aktualisiert.
Helfen macht mir einfach Spaß
Im Ehrenamt erlebe ich nahezu täglich angenehme Emotionen und Gefühle - den größten Teil meines Lebens habe ich mich mit ehrenamtlichen Tätigkeiten beschäftigt, auch heute ist mir diese Art der Freitzeitgestaltung sehr wichtig. Wenn ich Erfolg bei meinen ehrenamtlichen Tätigkeit habe, dann bin ich rundum viel glücklicher - und habe ich eine Problem, dann steht mir ein Netzwerk von Gleichgesinnten zur Verfügung - gerade diese Gewissheit gibt mir ein tolles Gefühl.
Umgang mit Emotionen
Im Bereich Fussball treffe ich sehr viele Menschen mit unterschiedlichen Gefühlsregungen - von cool und ausgeglichen bis extrem nervös und angespannt - manchmal erscheinen für mich die gezeigten Stimmungen und Reaktionen in der aktuellen Situation unangemessen. Um meine Mitmenschen besser zu verstehen, nutze ich gerne u.a. meine Erfahrungen mit einem persönlichen Gefühlsfinder und dem Allgemeinen Emotions-Modell [siehe unten]. Denn wenn ich die Gefühle von Menschen verstehen kann, werde ich ihre Handlungen vermutlich auch besser einschätzen können.
Soziale Kompetenz
Auch ich muss mich mit unangenehmen Situationen auseinandersetzen - in meinem privaten und beruflichen Umfeld kann es zu Missverständnissen und sozialen Konflikten kommen. In solchen Situationen möchte ich einfühlsam und diplomatisch reagieren, denn diese Fähigkeiten haben mir in meinem Leben schon oft geholfen Konflikte zu beenden. Bei meinem ehrenamtlichen Engagement habe ich die Chance genau diese Kompetenzen weiter zu fördern und täglich anzuwenden - davon profitiere nicht nur ich selbst, sondern es wirkt sich auch positiv auf mein Umfeld aus.
Verständnisvolle Rücksichtnahme
Gelegentlich rege ich mich über andere Menschen auf - doch meistens stecken triftige Gründe hinter dem Verhalten meiner Mitmenschen. Eventuell hat mein Fussballfreund zur Zeit so viele berufliche Aufgaben zu leisten, dass er ehrenamtliche Tätigkeiten kaum noch bewältigen kann. Vielleicht geht es ihm gesundheitlich nicht gut und er benötigt dringend eine Auszeit - oder ihm ist einfach nicht bewusst, dass ich bestimmte Dinge von ihm erwarte, weil wir nie konkret darüber gesprochen haben. In vielen Fällen kann ich garnicht wissen, welche Gründe tatsächlich hinter dem Verhalten meiner Mitmenschen stecken - mir das klarzumachen, ist für mich eine wichtige Erkenntnis. Ich lebe viel entspannter, wenn ich geduldig und verständnisvoll mit meinen Mitmenschen umgehe - und deren Verhalten nicht vorschnell negativ bewerte.
Interkulturelle Kompetenz
Durch mein Ehrenamt verstehe ich meine Mitmenschen aus verschiedenen Kulturen jeden Tag ein bisschen besser. Ich lerne Unterschiede zu respektieren, Besonderheiten zu beachten, Rücksicht zu nehmen.

Interkulturelle Kompetenz bedeutet daher für mich:

    • dass ich verschiedene Mentalitäten besser zu verstehen lerne
    • dass ich grundsätzliches Verständnis für Mitmenschen aufbringe
    • meine Bereitschaft, mich jederzeit damit zu beschäftigen
Allgemeines Emotions-Modell
Kompetenzen
Grafik: Allgemeines Emotions-Modell
Mythen - einfach nur eine falsche Vorstellung
Ein Mythos ist in seiner ursprünglichen Bedeutung eine Erzählung. Im weiteren Sinn bezeichnet Mythos auch Personen, Dinge oder Ereignisse von hoher symbolischer Bedeutung oder auch einfach nur eine falsche Vorstellung oder Lüge.
Glaubenssätze - nur weil ich etwas glaube, muss es nicht auch wahr sein
Die Wahrheiten, von denen wir fest überzeugt sind, prägen unser Denken und Handeln. Wir können dabei aber übersehen: Wenn wir etwas glauben, dann ist das nur eine mögliche Sicht der Dinge und eben nicht die ganze Wahrheit. Oft macht es daher Sinn seine Sicht der Dinge zu hinterfragen und eventuell zu verändern.
Grundannahmen - vorschnelles Denken und Bewerten
Grundannahmen bestehen häufig unterbewusst und werden daher weder hinterfragt noch korrigiert. Wir können oftmals nicht wissen, wie es denn nun tatsächlich ist - daher dürfen wir unsere Grundannahmen nicht als einzig wahre Wirklichkeit sehen - sondern nur als Brillen mit denen wir unsere Umwelt betrachten.
Alle Angaben beziehen sich auf Angehörige aller Geschlechter - zur besseren Lesbarkeit habe ich im Text die männliche Form gewählt.
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