🗏 Bericht KFA - in der Kreisliga Zuhause

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Bericht des KFA-Beisitzers
zum Kreistag des Fußballkreises Solingen am 14.03.2022
Liebe Fußballfreunde,

der 22. MÀrz 2020 wird uns wohl immer in Erinnerung bleiben - Sportler und FunktionÀre kÀmpfen seit diesem Tag, dem Beginn des ersten Lockdowns, nicht nur um Erfolge in ihren Spielklassen, sondern um eine NormalitÀt die wir vor diesem Datum kannten.

Auch heute noch sind wir von diesem erhofften Normalzustand ein gutes StĂŒck entfernt, Coronabedingte SpielausfĂ€lle begleiten uns weiterhin durch alle Spielklassen, den Pokalwettbewerb, Freundschaftsspiele und Turniere. Erst gestern wurden auf Kreisebene im Fußballkreis Solingen 6 von 11 Freundschaftsspiele im Seniorenbereich abgesagt, vermutlich durch kranke Spieler in den jeweiligen Mannschaften.

Spieler und Mannschaftsverantwortliche, VereinsfunktionÀre und Kreismitarbeiter, Schiedsrichter und Zuschauer leben gerade mit einer FlexibilitÀt, die sich vor drei Jahren wohl noch keiner in diesem Umfang vorstellen konnte.
Mit den Erfahrungen aus der abgebrochen Saison 2019/20 sind neue SpielplÀne entstanden, die mehr FlexibilitÀt und Planungssicherheit, aber auch bestmöglichen Unterhaltungswert gewÀhrleisten sollen.

In den nÀchsten Wochen und Monaten erwarten uns somit Spiele in den jeweiligen Auf- und Abstiegs-gruppen, die weitere sportliche und emotionale Erlebnisse in diesen Spielrunden möglich machen.

Auch das Finale im Kreispokal, zwischen einem Kreis- und Bezirksligisten, wird sicherlich ein Highlight im Solinger Fußballkreis sein - denn hier hat sich erneut gezeigt, dass der Pokal seinen eigenen Gesetzen unterliegt.
Ich hoffe hier auf zahlreichen Besuch von den jeweiligen AnhĂ€ngern der beteiligten Vereine, aber auch von Vertretern der bereits aus diesem Wettbewerb ausgeschiedenen Vereinen, damit wir gemeinsam die Finalteilnehmer unterstĂŒtzen, und den kommenden Kreispokalsieger ehren können.

Bei allen Spielbeobachtung auf den FußballplĂ€tzen im Solinger Kreis, wurde ich immer mit großem Respekt und sehr viel Freundlichkeit empfangen, dafĂŒr bedanke ich mich herzlich.

Weniger freundlich werden aber allzu oft Spiele, gerade in den unteren Kreisligen, ausgetragen. Bei allem VerstĂ€ndnis fĂŒr eine „eigene Sprache“ junger Mitmenschen, werden hier oft verbale Grenzen ĂŒberschritten, somit Beleidigungen und Drohungen ausgesprochen.
Begriffe wie „Hurensohn“ und „Motherfucker“, gehören ebenso wenig auf den Fußballplatz, wie sexualisierte Drohungen, wie „ich ficke deine Mutter“!

Wir alle sind dazu verpflichtet schon erste FrĂŒhwarnzeichen von verbaler Gewalt wahrzunehmen - und uns diesen Vorboten nachfolgender körperlicher Gewalthandlungen entgegenzustellen.


Mit sportlichen GrĂŒĂŸen,
Thomas Konkel


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